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Entity Resolution 3. Dezember 2024 · 2 Min. Lesezeit

Könnte Identity Resolution dem Ticket-Scalping ein Ende setzen?

Steven Renwick
Steven Renwick
CEO, Tilores
Könnte Identity Resolution dem Ticket-Scalping ein Ende setzen?

Was haben Games Workshop, Taylor Swift und Nike gemeinsam?

Sie alle leiden unter der Plage der „Scalper“ – Leute, die limitierte Produkte aufkaufen, von denen ein schneller Ausverkauf erwartet wird, und sie dann mit gewaltigem Aufschlag weiterverkaufen.

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Am bekanntesten ist das aus dem Konzertkartengeschäft, wo populäre Künstlerinnen und Künstler feststellen, dass 20–30 % ihrer Tickets auf Zweitmarktplätzen wie Stubhub landen.

Anfang dieses Jahres brachte der Tabletop-Hersteller Games Workshop ein heiß erwartetes Buch heraus, darunter eine limitierte, vom Autor signierte Ausgabe im Ledereinband. Von der Lederausgabe erschienen nur 2.500 Exemplare, und GW sagte zu, pro Person nur eine Bestellung zuzulassen.

Wie zu erwarten war, gaben viele Leute mehrere Bestellungen auf, und die Bücher tauchten prompt auf Ebay auf – zum Vielfachen des Ladenpreises. Mistkerle.

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Erfreulicherweise ließ Games Workshop den Scalpern ihren Gewinn nicht durchgehen, sondern stornierte Mehrfachbestellungen einzelner Personen und bot die stornierten Exemplare gestern erneut zum Verkauf an. Gut gemacht, GW!

Nike hat mit seinen limitierten Sneakern genau dasselbe Problem und hat in die Bedingungen seines US-Onlinehandels aufgenommen, dass Wiederverkäufer die Produkte nicht mit automatisierten Verfahren kaufen und auf Marktplätzen weiterverkaufen dürfen.

Identity-Resolution-Technologie in Echtzeit könnte die Lösung für die Probleme dieser Händler sein – sofern sie sie lösen wollen.

Matching-Regeln, in denen das Produkt selbst eine der Regeln ist, würden es Händlern erlauben, sowohl Personen zu erkennen, die dasselbe Produkt in kurzer Zeit mehrfach kaufen, als auch Personen, die zusätzliche Kundenkonten anlegen, um sich als unterschiedliche Käufer auszugeben.

Würden diese Beziehungen zwischen Bestellungen in Echtzeit erkannt, ließen sich die Bestellungen blockieren, bevor sie ausgeführt werden – und damit verhindern, dass die Ware auf Zweitmarktplätzen auftaucht.

In Kombination mit Technologie zur Bot-Erkennung ließe sich dem Treiben der Scalper spürbar etwas entgegensetzen!

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